Nach dem Start des Servers über den USB-Stick oder das gemountete ISO-Image beginnt die Installation von Proxmox VE. Im Boot-Menü wird zunächst „Install Proxmox VE“ ausgewählt, wodurch der grafische Installer startet. Anschließend wird der Lizenzhinweis bestätigt. Eine Subscription ist optional und für den technischen Betrieb nicht zwingend erforderlich.
Im nächsten Schritt wird der Zieldatenträger ausgewählt. Wenn zwei SSDs vorhanden sind, empfiehlt sich ZFS im RAID1- (Mirror-) Modus, da hierbei beide Systemplatten gespiegelt werden. Dadurch bleibt das System auch beim Ausfall einer SSD weiterhin betriebsfähig. ZFS bietet zusätzlich Snapshots, integrierte Prüfsummen zur Erkennung von Datenfehlern sowie eine insgesamt höhere Datensicherheit.
Danach werden Land und Zeitzone festgelegt, beispielsweise:
Europe / Amsterdam
Eine korrekte Zeitzone ist besonders wichtig für Logs, Zertifikate und später für den Clusterbetrieb.
Im Anschluss wird das Root-Passwort definiert. Dieses sollte stark und komplex sein, da es vollständigen administrativen Zugriff ermöglicht. Zusätzlich wird eine E-Mail-Adresse eingetragen, über die Systemwarnungen oder Benachrichtigungen versendet werden.
Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Netzwerkkonfiguration. Hier werden Hostname, IP-Adresse, Gateway und DNS-Server statisch definiert.
Beispiel für den ersten Node:
Hostname: proxmox01.domain.local
IP-Adresse: 192.168.10.11
Gateway: 192.168.10.1
DNS-Server: 192.168.10.1
Nach dem Reboot kann der Server über die Weboberfläche aufgerufen werden: https://192.168.10.11:8006
Benutzer: root
Passwort: siehe Konfiguration
apt update
apt full-upgrade -y
nano /etc/apt/sources.list.d/pve-enterprise.list
Enterprise-Zeile auskommentieren (mit # versehen), speichern und anschließend: --> apt update
